Scheiss auf Onpage SEO

Auch wenn Scheisse ein guter Dünger ist, es ist der Tropfen auf den heissen Stein. Seht Ihr die zwei Mist-Käfer? Sind hauptberuflich SEOs und kümmern sich auch viel um das sogenannte „Onpage SEO“. Sieht anstrengend aus, oder?

Was möchte man mit Suchmaschinenoptimierung erreichen?

Steigerung der Besucherzahlen und Umsätze. Wir möchten alle so effektiv wie möglich sein. Und Effektiv sein bedeutet: Hole in kurzer Zeit so viel raus wie möglich.

Bereits seit über 10 Jahren wird über die richtige Suchmaschinenoptimierung, Algorithmen, Techniken etc. diskutiert, philosophiert und gestritten. Ist aber alles Schwachsinn. Warum? Weil in der Zeit während Du dich über all die Dinge informierst, die woanders sowieso widerlegt und an dritter Stelle wieder richtig gestellt werden, könntest Du dich um die wichtigen Dinge kümmern.

Heisst, statt sich vor der Arbeit zu drücken und in Foren oder Blogs abzuhängen:

  1. Gute Inhalte erstellen
  2. Sich um die Usability kümmern – Was bringt eine Website, die an allen Ecken und Enden vor SEO-Leidenschaft nur so glänzt aber kein Schwein sich auskennt? Usability > SEO.
  3. Linkbuilding betreiben – Und damit meine ich nicht Blog-Kommentare oder Gästebucheinträge, sondern gute Inhalte an andere Websites/Blogs herantragen, Kooperationen eingehen, Guestposts veröffentlichen, Linkbaits einfädeln, Artikel auf bekannten Websites veröffentlichen, etwas kostenlos anbieten (Themes, Buttons, Ebooks, …) etc. Apropos: Auch Links aus z.B. PDF Dokumenten, die im Umlauf sind bringen etwas.

Die Top Onpage Faktoren…

… welche man bereits beim erstellen des Projekts beachten sollte – Danach ist Onpage erstmal lange Zeit egal.

  1. Keyword im <Title>-Tag
  2. Gute Meta-Description – Da dies wie eine AdWords Anzeige die CTR in den organischen Suchresultaten steigert.
  3. Keywords in internen Links (statt z.B. „finden Sie hier“ besser „Zum Versicherungsvergleich“)
  4. Keyword im <H1>-Tag
  5. Keyword im Alt-Tag von Bildern
  6. Keyword in der URL-Struktur www.domain.de/Keyword/
  7. Keyword in Title-Tag der Links <a href=“link“ title=“Keyword“>Linktext</a>

Die Total-Egal-Faktoren…

… weil es sich effektiv einfach nicht lohnt sich damit zu befassen

  1. Metatag Keywords – Ist für das Ranking absolut unrelevant
  2. Internes nofollow tagging – Man kann sich ewig Gedanken machen wie man am besten den geilen Linksaft durch seine Seiten presst – Aber es bringt tatsächlich mehr in der Zeit einen guten Artikel zu schreiben!
  3. In SEO Foren lesen – Zeitverschwendung und allgemeine Verunsicherung (Video). Besser ein paar gute Blogs im RSS Feedreader abonnieren und up-to-date bleiben.

Ich habe das Glück hat mit einem Designer zusammen zu arbeiten, der diese Standard-SEO-Basics beherrscht, da kann gar nichts mehr schief laufen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Der B2B-SEO-Guide (PDF) von Promodo.com

3 Gedanken zu „Scheiss auf Onpage SEO

  1. Reen

    Theeagle: Das habe ich mich auch gefragt!

    Im Grunde wird ja nur gesagt; Onpage-SEO ist so wichtig, dass man es bitte bereits bei der Erstellung eines Projektes anwenden soll! Im Anschluss werden die Beispiele allerdings gut beschrieben!

    Wie heißt es so schön: Das Kind benötigt einen Namen!

  2. itsMightyMo Beitragsautor

    Ja, warum dieser Titel. Der Titel ist bewusst so gewählt worden um zu provozieren. Warum? Weil ich damit im Grunde ein bischen wach rütteln will. Natürlich ist Onpage SEO nicht unwichtig – aber es ist lange nicht so wichtig wie dieses Thema im Internet breit getreten wird. Jedem SEO Anfänger kann ich nur raten sich von dem ganzen SEO Gesülze einfach fern zu halten und mit einem Projekt direkt durchzustarten. Man wird davon einfach verrückt und es kommt am Ende Effektiv niemals so viel raus wie man es sich erwartet. Es ist der Tropfen auf den heißen Stein.

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